Herzlich Willkommen auf unserer Internetseite!


 

                                      Hier entsteht ein Archiv mit alten Fotos, Artikeln...

 

hinten v.l.: Betreuer Robert Tapper, Marco Lünemann, Maik Swarberg,Clint Boelen,Hakim Sürer, Jan Muchall, Sven Swarberg, Tobias Lenz, Trainer Sascha Wolters

unten v.l.: Manuel Bender, Stefan Möhlmann,Thomas Schmidt "C", Jost Ziegler, Sascha König, Jens Noormann, Frank Müller , Kai Krumm , Timo Kampling                              Foto: Spiel in Möhlenwarf 21.08.2016

 

 

 

"Unser Sportler der Woche": David Kloos - hier ein Zeitungsbericht vom 31.05.2016
 
Acht Tore: Der große Tag des David Kloos von sören siemens
 
David Kloos hat am Sonnabend Geschichte geschrieben: Er schoss Borussia Leer in der Fußball-Ostfrieslandklasse B gegen Germania Leer II mit acht Toren zum 8:3-Sieg. Der 23-Jährige überholte damit Reyk de Buhr (38) vom SV Warsingsfehn noch um einen Treffer. Beide Torjäger wechseln im Sommer den Verein.

Leer - Der letzte Spieltag in der Fußball-Ostfrieslandklasse B (Staffel III) war eigentlich ein völlig belangloser. Die Meisterschaft war längst zugunsten des SV Warsingsfehn entschieden, die einzige Abstiegsfrage nach dem Rückzug der Spielgemeinschaft SF Larrelt III/TB Twixlum III/FA Wybelsum II seit dem 5. Spieltag geklärt. Dass es beim Saisonabschluss doch nochmal dramatisch wurde, lag an einem David, der zum Goliath wurde. David Kloos von Borussia Leer schrieb Geschichte. Er erzielte beim 8:3-Sieg gegen Germania Leer II alle acht Borussia-Treffer und überholte mit seinem Achterpack in der Torjägerliste auch noch sensationell Reyk de Buhr (38 Treffer) vom SV Warsingsfehn um ein Tor.

 

Im Spiel gegen Germania Leer II (links Alex Schäfer) war David Kloos nicht zu stoppen.
Der große Tag des David Kloos begann mit ein paar Sprüchen in der Kabine. Vor dem finalen Spieltag, an dem der SV Warsingsfehn spielfrei war, lag der 23-jährige Kloos mit 31 Toren um sieben hinter de Buhr. „Wir haben vor dem Spiel ein paar Scherze gemacht, dass sieben Tore ja wohl aufzuholen seien.“ Die erste gefährliche Aktion des Spiels sorgte auch gleich für Euphorie. Kloos erzielte gegen Germanias Reserve, die zuletzt 4:17 und 1:9 verloren hatte, bereits nach zwei Minuten das 1:0. „Danach habe ich aber einige Chancen ausgelassen.“ So stand es zur Pause nur 1:0. Das hielt seine Mitspieler nicht davon ab, die Torjägerkanone auch in der Halbzeit zu thematisieren. „Sie haben mir gesagt, dass nur noch sechs Treffer fehlen“, sagt der Angreifer und lacht.

 

„Ich habe ihm zugerufen dass er sich die Kanone holen soll“

Als der Ur-Borusse – er wechselte mal für ein halbes Jahr nach Heisfelde – zwischen der 52. und 60. Minute das 2:0 und 3:0 folgen ließ, glaubten alle plötzlich an das Unmögliche. „Ich habe ihm zugerufen dass er sich die Kanone holen soll“, sagt Trainer Sascha Wolters. Dabei halfen schon lange alle Mitspieler, die jeden Ball in der Offensive zu ihrer Lebensversicherung spielten. „Das war sensationell“, sagt Kloos. Es folgten Treffer Nummer vier, fünf und sechs zwischen der 63. und 71. Minute. Und nachdem die Gäste zwei Ehrentreffer erzielt hatten, war es dann soweit: Die Nummer sieben erzielte ihr siebtes Tor – und ihr 38. in der Saison. „Da war der Jubel schon riesig“, sagt Kloos. Doch das große Finale an diesem großen Tag stand noch bevor. Nach dem 3:7 in der 90. Minute trugen die Borussen nach dem Anstoß direkt einen Angriff nach vorne. Eine flache Hereingabe fand tatsächlich den Fuß von David Kloos, der sich mit seinem achten Treffer an diesem Tag noch die Torjägerkanone holte. „Ich bin zur Eckfahne gerannt und da lagen auch schon alle Spieler über mir. Wir haben gejubelt, als wären wir Meister geworden.“

Die Mannschaft feierte ihren Helden – und der bedankte sich. „Ohne die Jungs hätte ich das nie geschafft. Sie haben das letzte Spiel nur für mich gespielt.“ Trainer Sascha Wolters entwarf spontan noch eine Urkunde für den 39-Tore-Mann, der sich dann emotional verabschiedete. Der Stürmer wechselt nämlich zum SV Concordia Suurhusen. „Er hat das Zeug, höher zu spielen“, sagt Wolters. Der VW-Mitarbeiter aus Emden hatte bei den Suurhusern schon vor Wochen zugesagt. „Der Kontakt entstand über Trainer Andreas Ysker. Ich habe da ein paar Mal mittrainiert. Mir hat es dort gut gefallen.“

Sein Torjäger-Konkurrent Reyk de Buhr wechselt ebenfalls den Verein. Den Moormerländer zieht es zu Frisia Loga in die Bezirksliga. Aber vielleicht gibt es in der Saison 2017/2018 wieder ein Fernduell zwischen beiden. Wenn David Kloos auch am schiefen Kirchturm in Suurhusen trifft und trifft, glückt möglicherweise der direkte Suurhuser Wiederaufstieg.

 

 


Sportler der Woche: Jost Ziegler - hier der Zeitungsbericht vom 04.06.2015

„Zufallskeeper“ schoss das Tor des Jahres    von sören siemens

oz-serie Jost Ziegler traf für Borussia Leer per Fallrückzieher / Er spielt erst seit drei Jahren Fußball

 

Die Ostfriesen-Zeitung stellt jeden Donnerstag einen Sportler der Woche vor. Dieser kann ein besonders erfolgreicher Athlet sein, aber auch ein Trainer oder Betreuer, der wertvolle Arbeit leistet.

leer - Es läuft bereits die Nachspielzeit, als Borussia Leer noch einen Freistoß zugesprochen bekommt. In einem bedeutungslosen letzten Saisonspiel bei der
SG Jheringsfehn/Stikelkamp liegt der Gast 1:2 zurück. Der an der Mittellinie stehende Borussia-Keeper Jost Ziegler erhält von Trainer Michael Langenscheidt die Erlaubnis mit nach vorne zu gehen, setzt seine Borussia-Mütze ab, drückt sie Mitspieler Stefan Möhlmann in die Hand und eilt in den Strafraum. Der Ball knallt nach dem Freistoß von Thomas Schmidt von der Latte ins Feld zurück. Und dann passiert das Unglaubliche: „Der Ball springt über mich rüber und ich habe instinktiv zum Fallrückzieher angesetzt.“ Sekunden später liegt die Kugel im Netz – und Torschütze Ziegler begraben unter seinen jubelnden Mitspielern.

Es war „nur“ eine Partie der Ostfrieslandklasse B (Staffel III) für die Statistik. Aber dieses „Finale“ am Sonnabend sorgte noch Tage später für Gesprächsstoff. In der Nacht nach dem Spiel sowieso. „Wir haben mit der Mannschaft erst in unserem Vereinsheim den Saisonabschluss gefeiert und sind dann noch weitergezogen. Über das Tor wurde viel gesprochen – später auch mit dem Jheringsfehner Trainer“, sagt der 30-Jährige und lacht.

Das Klubheim der Borussia spielt beim Tor des Jahres auch eine entscheidende Rolle. Denn hier wurde Jost Ziegler vor drei Jahren vom Fußballfan zum „Zufallskeeper“. „Ich hatte in der F-Jugend mal ein halbes Jahr bei Frisia Loga gespielt – danach 20 Jahre nur ab und zu hobbymäßig.“ Doch an diesem Spätsommer-Tag sollte ihn das Schicksal ins Borussia-Tor führen. Gemeinsam mit seinem Kollegen Matthias Müller, mit dem er die Leidenschaft des Tauchens teilt, suchte er das Vereinsheim auf. Dort saß Vater Hans-Bernhard Müller bei einer Sitzung. „Wir wollten ihn eigentlich nur fragen, ob wir in seinem gepachteten See in Veenhusen tauchen dürfen.“ Doch auf der Vorstandsversammlung ging es um die Torwart-Not im Klub. Und plötzlich zeigte Kumpel Matthias auf Jost Ziegler. „Der kann im Tor spielen.“

Ein Probetraining, zwei Spiele bei der Reserve und Ziegler war auf einmal die neue Nummer eins bei der Borussia. „Es hat gleich gut geklappt. Wenn ich aus Spaß gespielt habe, war ich auch meistens im Kasten. Das Torwart-Gen habe ich von meinem Vater. Er war 30 Jahre lang Handballkeeper.“

Nun hütet Jost Ziegler schon seit drei Jahren das Borussia-Tor. „Ich will kein Training und kein Spiel missen. Es macht total viel Spaß – gerade mit unserer tollen Truppe.“ Große Freude hat der Leeraner derzeit auch mit seiner zweiten großen Fußball-Leidenschaft: Arminia Bielefeld. Vor einem Jahr war die Arminia nach dem dramatischen Relegations-Abstieg gegen Darmstadt in letzter Minute noch im Tal der Tränen – vor wenigen Wochen glückte nach vielen Pokal-Sensationen mit der Drittliga-Meisterschaft die Rückkehr in die 2. Bundesliga. „Ich war sowohl gegen Darmstadt als auch beim entscheidenden 2:2 gegen Regensburg im Stadion. Diese Saison hat für alle Qualen entschädigt“, erzählt Ziegler. Nach dem Zweitliga-Aufstieg verzichtete Ziegler in Bielefeld auf eine große Sause – schließlich wollte er tags darauf seine Kumpels von Borussia nicht im Stich lassen.

 

hinten v.l.: ???, Roberto Wagner, Marco Lünemann, Lukas Barenthin, Marc...., Thomas Schmidt, Dinko Jonjic, Kai Buttjer, Jan Muchall, Jan..., Trainer Willi Schmidt

vorne v.l.: Merlin Herges, Frank Müller, Dirk Bertus, ???, ???

 

Jahreszahl: unbekannt (schätzungsweise 2005)

hintere Reihe v.l.: Jens Bruns, Markus "Moppel" Feldmann, Timo Kampling, Daniel Westmark, Matthias Grote, Karsten Morawe, TW Frank-Oliver Klaasen, Trainer Erich Müller

mittlere Reieh v.l.: Dimitri...., Matthias Brust, Andy Klinkenborg, Horst Scheffermann, Stefan Möhlmann, Andy Schoon, Trainer Uli Buscher

vorne v.l.: Heinz Klausmeier, Betreuer Uwe Claassen, Michael Westmark, Jens Wiedenstried, Salim...., Betreuer Gerold

 

Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!